Hellhounds
Die Hellhounds sind eine Gruppierung, die sich in den fünfziger Jahren in den sozial schwächeren Gebieten auf der Westside von Lakeview bildete. Als der damalige Bürgermeister es sich zur Aufgabe gemacht hatte, das Stadtbild von Lakeview aufzupolieren und in diesem Zuge Orte wie den Lakeview Trailer Park von der Stadtkarte zu fegen, bangten viele Einwohner der Westside um ihre Behausungen, ihre Berufe, ihre Existenzen. Beschwerdebriefe und Unterschriftensammlungen waren vergebens. Aus dieser Not heraus taten sich einige Männer zusammen, die alles daran setzten, die Westside zu beschützen. Zuerst kreuzten sie nur auf den Stadtfesten auf, demonstrierten dort lautstark, unterbrachen die Feierlichkeiten und ruinierten den wohlhabenderen Bürgern damit den Abend. Dann verjagten sie die entsannten Gerichtsvollzieher, Gutachter, Bauleiter und Architekten, die vom Bürgermeister zur Westside entsand wurden, um mit allen möglichen Mitteln die Lowers aus ihrem Trailer Park zu vertreiben und das Land für neue Projekte zu sichten. Und schlussendlich schikanierten, erpressten und bedrohten sie sogar den Bürgermeister und seine Investoren. Nur drei Jahre dauerte es, dann wurden die Pläne aufgegeben und die Westside wieder sich selbst überlassen. Die Gruppierung hielt jedoch stand. Während sie sich alles in allem auch weiterhin für den Schutz der Westside engagierten, wählten sie dafür auch künftig nicht immer die konventionellsten Methoden. So wurden einige Mitglieder auch kriminell, was ihr Image auf der Eastside weiter verschlechterte.
Auch heutzutage fungieren die Hellhounds, derzeit unter der Leitung des Anführers Vince Warren, noch als Beschützer der Westside. Die Kneipe The Drunken Sailor befindet sich quasi unter ihrer Leitung und fungiert als ihr Treffpunkt. Ihre Mitglieder (mittlereweile befinden sich auch wenige Frauen in ihren Reihen) und deren Angehörige sind wie zu einer großen Familie zusammengewachsen. Von den Lowers werden sie bewundert, von den Uppers gefürchtet und verachtet, während sich unterschiedliche Meinungen durch die Mittelklasse ziehen. Auf der Westside haben sie ohne Zweifel das Sagen. Ihr Erkennungszeichen sind ihre Lederjacken und -kutten mit ihrem Logo auf dem Rücken, das häufigste Gefährt bei den Hellhounds sind Motorräder. Ein Hellhound zu werden ist jedoch nicht einfach und erfordert ein schwieriges, gefährliches Initiationsritual:
Auch heutzutage fungieren die Hellhounds, derzeit unter der Leitung des Anführers Vince Warren, noch als Beschützer der Westside. Die Kneipe The Drunken Sailor befindet sich quasi unter ihrer Leitung und fungiert als ihr Treffpunkt. Ihre Mitglieder (mittlereweile befinden sich auch wenige Frauen in ihren Reihen) und deren Angehörige sind wie zu einer großen Familie zusammengewachsen. Von den Lowers werden sie bewundert, von den Uppers gefürchtet und verachtet, während sich unterschiedliche Meinungen durch die Mittelklasse ziehen. Auf der Westside haben sie ohne Zweifel das Sagen. Ihr Erkennungszeichen sind ihre Lederjacken und -kutten mit ihrem Logo auf dem Rücken, das häufigste Gefährt bei den Hellhounds sind Motorräder. Ein Hellhound zu werden ist jedoch nicht einfach und erfordert ein schwieriges, gefährliches Initiationsritual:
- Der Anwärter muss seine Fürsorge für die Gemeinde unter Beweis stellen — wie ist ihm überlassen. Am Abend der Initiation stimmen die Hellhounds darüber ab, ob die Leistung ausreichend war.
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Der Anwärter muss die Gesetze der Hellhounds verinnerlicht haben und über die heulenden Laute der anderen Hellhounds hinweg hinaus schreien. Diese lauten:
- Hellhounds sind einander gegenüber uneingeschränkt loyal.
- Kein Hellhound wird zurückgelassen.
- Die Familien der Mitglieder befinden sich unter dem Schutz sämtlicher Hellhounds.
- Für die Hellhounds gibt ein Mitglied absolut alles, selbst sein Leben.
- Der Anwärter muss durch eine Gruppe von 10-15 Hellhounds des gleichen Geschlechts hindurchlaufen, von denen jeder auf ihn einschlagen darf. Dies gilt als eine Demonstration physischer Stärke und Loyalität. Der Anwärter muss dies über sich ergehen lassen ohne sich zu wehren und am Ende noch stehen können.
- Der Anwärter wird im Anschluss in eine Holzsarg gelegt, dieser zugenagelt und vergraben. Dort muss er drei Stunden verharren während die anderen Hellhounds an einem Lagerfeuer lautstark ein Fest zu Ehren des Anwärters feiern. Hiermit wird er auch psychologisch auf die Probe gestellt. Kurz nach Mitternacht wird der Anwärter dann aus seinem Sarg befreit. Er kehrt somit aus der Hölle zurück und gilt nun offiziell als Hellhound. Ihm wird seine Lederjacke oder -kutte überreicht und die Feierlichkeiten gehen bis früh in die Morgenstunden.
Mitglieder der Hellhounds
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